Netzbetreiber benötigen Speicher im MW-Bereich, die erneuerbaren Strom für 4 bis 12 Stunden ohne Kapazitätsverlust übertragen können. Vanadium-Redox-Flow-Batterien (VRFBs) antworten mit unabhängiger Leistungs-/Energieskalierung und einer Kalenderlebensdauer von >20 Jahren, allerdings nur, wenn jedes Watt durch korrosionsbeständige, gasdichte und niederohmige Hardware in die Stapel gelangt.
Kohlenstoff wandelt flüssige Elektronen in festen Strom um. Undurchlässige Graphit-Bipolarplatten verteilen den Elektrolyten über die Halbzellen, transportieren dabei >5 kA m⁻² und widerstehen 2 M Schwefelsäure/Vanadium-Suppe bei 40–60 °C. Flexible Kohlenstofffilzelektroden bilden ein 3D-Gerüst, in dem V²⁺/V⁵⁺-Paare ohne Metallauflösung reagieren. Diese Carbon-Komponenten sind leicht, chemisch geräuschlos und thermisch abgestimmt und sorgen dafür, dass Stacks länger, kühler und kostengünstiger laufen.
Von gasdichten Graphit-Bipolarplatten bis hin zu formgepressten Kohlenstofffilzen liefert Harog Technology die Kohlenstoffarchitektur, die die Vanadiumchemie in Sicherheit im Netzmaßstab umwandelt und dabei hilft, dass Flow-Batterien heute Sonne und Wind speichern und morgen wieder abgeben.